Azubi Tyler beim Erasmus-Programm in Schweden

 Für unseren Auszubildenden Tyler Koch, der sich im 2. Lehrjahr zum Kfz-Mechatroniker im Autohaus Fischer befindet, wurde der Januar zu einem ganz besonderen Monat. 

Über die Berufsschule nahm er am europäischen Austauschprogramm Erasmus+ teil und verbrachte drei Wochen in Schweden. Dort sammelte er wertvolle berufliche und persönliche Erfahrungen – und kehrte mit vielen spannenden Eindrücken zurück.

Ein junger Mann steht mit dicker Winterkleidung und hochgerissenen Armen an der Polarkreismarkierung in Schweden. Die Landschaft ist tief verschneit, die Bäume vereist und der Himmel strahlt hellblau.

Reise von Berlin bis in den Norden Schwedens

Insgesamt zehn Auszubildende aus verschiedenen Branchen nahmen an der Reise teil. Gemeinsam startete die Gruppe in Berlin und reiste zunächst nach Stockholm, bevor es weiter in den hohen Norden nach Boden ging.

Dort waren die Teilnehmer jeweils in unterschiedlichen Betrieben untergebracht, um einen Einblick in die Arbeitswelt ihres jeweiligen Berufs in Schweden zu bekommen. Gewohnt haben sie gemeinsam in einer Unterkunft, die einer Jugendherberge ähnelte – ein idealer Ort, um sich auch nach der Arbeit auszutauschen und gemeinsam Zeit zu verbringen.
 

Einblicke in den Werkstattalltag

Tyler arbeitete während seines Aufenthalts neun Tage lang jeweils von 7:00 bis 16:00 Uhr in einer schwedischen Werkstatt. Dabei stellte er schnell fest, dass sich die Arbeitsabläufe teilweise deutlich von denen in Deutschland unterscheiden.

Einige Unterschiede, die ihm besonders aufgefallen sind:

  • In Schweden arbeiten häufig zwei ausgelernte Mechatroniker gemeinsam an einem Fahrzeug.

  • Kunden kommen mit ihrem Wartungs- oder Reparaturanliegen direkt in die Werkstatt.

  • Serviceberater, wie man sie aus deutschen Autohäusern kennt, gibt es dort meist nicht.

Auch in der Ausbildung selbst gibt es Unterschiede:
Im ersten Ausbildungsjahr verbringen angehende Kfz-Mechatroniker in Schweden ihre Zeit ausschließlich in der Schule. Dort lernen sie in schuleigenen Werkstätten und arbeiten bereits an echten Fahrzeugen, bevor sie später in Betrieben eingesetzt werden.

Tylers Fazit zur Arbeit in Schweden

Der Blick über die Grenzen hat Tyler gezeigt, wie unterschiedlich Arbeitsweisen sein können. Sein persönliches Fazit:

„Es ist doch recht anders als bei uns. In Deutschland hat die Arbeit insgesamt eine höhere Qualität.“

Gerade dieser Vergleich machte den Austausch für ihn besonders wertvoll – denn neue Perspektiven helfen dabei, die eigene Ausbildung noch besser einzuordnen.

Unvergessliche Erlebnisse in der Freizeit

Neben der Arbeit blieb genügend Zeit, um Land und Kultur zu entdecken. Die Gruppe unternahm gemeinsam Ausflüge, ging zusammen einkaufen und kochte abends in der Unterkunft.

Der Aufenthalt im schwedischen Winter sorgte dabei für besondere Bedingungen:
Die Temperaturen lagen zwischen −35 °C und −9 °C – eine Erfahrung, die man so in Deutschland selten macht.

Zu Tylers persönlichen Highlights gehörten:

  • Eisbaden in einem See bei −11 °C

  • Biathlon-Training

  • Schneemobil-Fahren durch die verschneite Landschaft
     

Unser Werkstatt-Azubi springt mit Anziehsachen und an einem Seil gesichert in ein freigesägtes Loch eines zugefrorenen Sees in Schweden zum Eisbaden.

Eine Erfahrung fürs Leben

Der Erasmus-Aufenthalt war für Tyler eine einmalige Erfahrung, die ihm nicht nur fachliche Einblicke, sondern auch viele persönliche Eindrücke gebracht hat. Der Austausch mit anderen Auszubildenden, das Kennenlernen eines neuen Landes und die Arbeit in einem anderen Werkstattsystem werden ihm sicher noch lange in Erinnerung bleiben.

Wir freuen uns sehr, dass Tyler diese Chance nutzen konnte – und sind gespannt, welche internationalen Erfahrungen unsere Auszubildenden in Zukunft noch sammeln werden.

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